Mỹ nâng Tariff – Lợi & Hại?

Từ thời Trump đến Biden, rồi quay lại Trump, xu hướng nâng thuế nhập khẩu, đặc biệt với Trung Quốc...
Read More
Mỹ nâng Tariff – Lợi & Hại?

Lộ diện máy bay “Quái vật biển Bột Hải” của TQ

Trung Quốc được cho là đang phát triển máy bay “Quái vật biển Bột Hải” có sự kết hợp các...
Read More
Lộ diện máy bay “Quái vật biển Bột Hải” của TQ

Tàu sân bay Mỹ cập cảng Philippines

Tàu sân bay USS George Washington của Mỹ đã cập cảng Manila, Philippines vào ngày 3/7. Hoạt động này diễn...
Read More
Tàu sân bay Mỹ cập cảng Philippines

TQ bác bỏ thông tin muốn xây căn cứ quân sự ở Nam Thái Bình Dương

Đại sứ quán Trung Quốc ở Fiji hôm 3.7 bác bỏ thông tin cho rằng Bắc Kinh muốn xây dựng...
Read More
TQ bác bỏ thông tin muốn xây căn cứ quân sự ở Nam Thái Bình Dương

TQ chế máy bay không người lại nhỏ như con…ruồi

Trung Quốc vừa khiến giới công nghệ quân sự thế giới bất ngờ khi công bố một loại máy bay...
Read More
TQ chế máy bay không người lại nhỏ như con…ruồi

Từ Thái Bình Dương nhìn về Biển Đông

Tân Hoa xã đưa tin: Hai nhóm tác chiến tàu sân bay – Liêu Ninh và Sơn Đông đã tiến...
Read More
Từ Thái Bình Dương nhìn về Biển Đông

‘Nhất thể hóa mặt trận’ Biển Đông và biển Hoa Đông để đối phó thách thức

Mỹ cùng một số đồng minh đang hướng đến việc ‘nhất thể’ Biển Đông và biển Hoa Đông thành một...
Read More
‘Nhất thể hóa mặt trận’ Biển Đông và biển Hoa Đông để đối phó thách thức

Bộ tứ gặp sóng gió khi các hành động và chính sách của Mỹ thay đổi

Các hành động và chính sách của Tổng thống Mỹ Donald Trump đang khiến quan hệ giữa nước này với...
Read More
Bộ tứ gặp sóng gió khi các hành động và chính sách của Mỹ thay đổi

Hệ thống Patriot của Mỹ nhiều chưa từng có để chặn tên lửa Iran

Các kíp vận hành hệ thống phòng không Patriot của Mỹ chỉ có vài giây để khai hỏa khi một...
Read More
Hệ thống Patriot của Mỹ nhiều chưa từng có để chặn tên lửa Iran

Mỹ sẽ đối phó với TQ như thế nào?

Lục quân Mỹ đặt mục tiêu đóng vai trò then chốt trong việc răn đe Trung Quốc và ngăn chặn...
Read More
Mỹ sẽ đối phó với TQ như thế nào?

Autor-Archiv:East Sea

Corona-Gipfel soll mehr Impfstoff für arme Länder bringen

Während der Globale Norden seinen Bürgern mittlerweile Auffrischdosen verabreicht, ist in manchen Ländern des Südens praktisch niemand gegen COVID-19 geimpft. Nun soll es ein Corona-Gipfel bei den UN richten.

Tansania ist auf Impfstofflieferungen durch die COVAX-Initiative angewiesen

„Es ist toll, Sie alle hier zu sehen, und ich hoffe, das bedeutet, dass Sie sich auch testen und impfen lassen, wenn sie noch nicht geimpft sind.“ Das rief die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, den Anwesenden zu, als sie den Test- und Impfbus präsentierte, der für die Teilnehmer der 76. UN-Generaldebatte vom 21. bis 25. September bereitsteht.

Noch Ende vergangener Woche hatte sie die 193 Mitgliedstaaten ersucht, ihre Delegationen nicht persönlich nach New York zu entsenden, sondern nur virtuell. Ihre Befürchtung: Das Gipfeltreffen in New York könnte zu einem „Super Spreader Event“ werden.

Doch allzu viele Länder folgten dem Aufruf nicht. Und im Gegensatz zu allen anderen USA-Reisenden müssen die Spitzenpolitiker und ihre diplomatischen Delegationen lediglich einen frischen negativen Corona-Test vorlegen, nicht aber einen Impfnachweis.

Teilweise weniger als ein Prozent geimpft

Dass viele Diplomaten das offenbar auch gar nicht könnten, ist Ausdruck der extremen weltweiten Ungleichverteilung der Vakzine: Während in den reichen Ländern die Impfstoffe chargenweise zu verfallen drohen, stehen in armen Ländern offenbar nicht einmal genug Dosen zur Verfügung, um Diplomaten gegen COVID-19 zu impfen.

Nach Angaben von „Our World in Data“ sind in Tansania, Haiti, Turkmenistan und weiteren Ländern bisher weniger als ein Prozent der Bevölkerung  vollständig geimpft. In Afrika als Ganzes sind bisher etwa 135 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Das reicht für knapp vier Prozent Voll- und gut sechs Prozent Teilgeimpfte.

Die EU, mit einem Drittel der Einwohnerzahl Afrikas, hat viermal so viele Dosen verimpft. Die kleineren USA noch mehr. China, das unwesentlich mehr Einwohner zählt als Afrika, hat mehr als zwei Milliarden Mal gegen COVID-19 gespritzt.

Dass sich daran etwas ändern sollte, darüber besteht international weitgehende Einigkeit – zumindest vorgeblich. China, Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Deutschland und andere europäische Staaten haben sich der COVAX-Initiative angeschlossen, die Frankreich, die Europäische Union und die Weltgesundheitsorganisation im April 2020 gegründet hatten, damit Impfstoffe nicht nur in den Ländern landen, die genug Geld dafür bieten.

Die USA hatten diesbezüglich lange ihr eigenes Süppchen gekocht und sporadisch Impfstoffe an Partnerländer geliefert. Ende Juli hatte Präsident Joe Biden dann angekündigt, eine halbe Milliarde Impfdosen über mehrere Wege, darunter auch COVAX, zu spenden. Nun hat er am Rande der UN-Vollversammlung einen Corona-Gipfel einberufen.

US-Präsident Joe Biden ruft zu einem Impfgipfel am Rande der UN-Vollversammlung auf

Amnesty International und WHO wollen Fortschritte sehen

Menschenrechts- und Hilfsorganisationen fordern schon lange, dass endlich mehr Impfstoff in den Globalen Süden geliefert wird. Pünktlich zum Corona-Gipfel hat nun Amnesty International einen Bericht vorgelegt, der die Problematik erneut beleuchtet. Darin greift die Menschenrechtsorganisation vor allem die westlichen Pharmakonzerne an, weil sie darauf bestünden, ihre Patente zu schützen, obwohl sie die Wirkstoffe auch dank Milliarden Dollar an öffentlichen Forschungsgeldern entwickelt hätten. Stattdessen sollten sie ihr Wissen teilen, um Produktion weltweit zu ermöglichen, so die Forderung.

Neben den Unternehmen nimmt Amnesty auch Regierungen in die Pflicht: „COVID-19-Impfstoffe müssen einfach verfügbar und zugänglich für alle sein. Es ist an Regierungen und Pharmaunternehmen, dies umzusetzen“, fordert Amnesty-Generalsekretärin Agnès Callamard in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Studie. In den verbleibenden 100 Tagen des Jahres sollten zwei Milliarden Impfdosen an Länder mit niedrigen und sehr niedrigen Einkommen verteilt werden, um 40 Prozent der Weltbevölkerung zu impfen. Dies ist auch das Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Lieferüberschüsse könnten Abhilfe schaffen

Das erscheint auf den ersten Blick sehr ambitioniert. Allerdings haben die Datenanalysten von Airfinity errechnet, dass Anfang September allein in Nordamerika, der EU, Großbritannien und Japan 500 Milliarden Impfdosen übrig waren. Bis Ende des Jahres könnten es beim derzeitigen Produktionstempo 1,2 Milliarden sein – ohne dass die genannten Staaten ihr eigenes Impftempo dafür drosseln müssten.

Elisabeth Massute, Expertin der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen, bestätigt das: „Das ist ein Problem der Verteilung. Die reichen Länder haben zu viel Impfstoffe eingekauft und der Globale Süden, die ärmeren Länder haben noch nicht genug.“

Ärzte ohne Grenzen: „Technologie muss transferiert werden.“

Auch Ärzte aus Deutschland berichten, dass sie möglicherweise nicht alle gelieferten Dosen vor dem Ablaufdatum verimpfen können. Nach Airfinity-Analysen könnten bis zum Jahresende 100 Millionen Impfdosen in reicheren Ländern ungenutzt verfallen. Damit der Impfstoff nicht verworfen wird, fordert Airfinity, sollte er so schnell wie möglich in Länder gebracht werden, wo er benötigt wird.

Dies sei zwar möglich und wünschenswert, sagt Elisabeth Massute von Ärzte ohne Grenzen, der logistische Aufwand sei allerdings sehr groß. Außerdem werfe dieses Vorgehen Haftungsfragen auf. Stattdessen müssten mehr Impfstoffe direkt an das globale Umverteilungsprogramm COVAX geliefert werden: „Das ist ein wichtiger Schritt, dass die Logistik so kurz wie möglich gehalten wird.“

Letztlich werde aber auch das nicht reichen. Um den globalen Bedarf zu decken und auch die ärmeren Länder unabhängiger zu machen, müssten – wie auch Amnesty International fordert – die Produktionskapazitäten dort ausgeweitet und Technologie transferiert werden, sagt Massute: „Vor allem Firmen wie Moderna und BioNTech müssen ihre mRNA-Technologien transferieren, damit auch in anderen Ländern produziert und vor Ort geschaut werden kann, wie man die Impfstoffe auf die verschiedenen Varianten anpassen kann.“

Quelle: https://www.dw.com/de/corona-gipfel-soll-mehr-impfstoff-f%C3%BCr-arme-l%C3%A4nder-bringen/a-59255117

Loading

Views: 0

Ein EU-Land warnt vor chinesischen Handys

In China können Smartphones zensiert werden. Aber können das auch die Geräte für den europäischen Markt? Ja, sagt die Regierung in Litauen – und gibt ihren Verbrauchern eine klare Empfehlung.

Ein Smartphone des chinesischen Herstellers Xiaomi

Das litauische Verteidigungsministerium rät davon ab, chinesische Mobiltelefone zu kaufen. Vorhandene Handys sollten demnach besser entsorgt werden. Diese Empfehlung wurde veröffentlicht, nachdem Litauens staatliche Cybersicherheitsbehörde eingebaute Zensurfunktionen in den Geräten festgestellt hat.

Die in Europa verkauften Handys des chinesischen Smartphone-Giganten Xiaomi könnten Begriffe wie „Freies Tibet“, „Es lebe die Unabhängigkeit Taiwans“ oder „Demokratiebewegung“ erkennen und zensieren, heißt es in einem Regierungsbericht der Behörde. Derzeit gebe es 449 chinesische Begriffe, die von den Systemanwendungen des Xiaomi-Telefons, einschließlich des Standard-Internetbrowsers, zensiert werden könnten. Die Liste werde ständig aktualisiert.

„Nicht nur für Litauen wichtig“

Zwar sei diese Funktion in der Software des Mi 10T 5G-Telefons für die „Region der Europäischen Union“ ausgeschaltet worden, könne aber jederzeit aus der Ferne aktiviert werden, warnt die Cybersicherheitsbehörde in Vilnius. Zudem sende das Xiaomi-Telefon verschlüsselte Telefonnutzungsdaten an einen Server in Singapur.

Xiaomi wird inzwischen als weltweite Nummer zwei der Smartphone-Hersteller gehandelt, hinter Samsung und vor Apple. Aber auch beim chinesischen Hersteller Huawei sei in dessen in P40 5G-Telefonen eine Sicherheitslücke gefunden worden.

Die Erkenntnisse seien „nicht nur für Litauen wichtig, sondern für alle Länder“, heißt es abschließend in dem Bericht. Der stellvertretende Verteidigungsminister Margiris Abukevicius empfiehlt deshalb, „keine neuen chinesischen Telefone zu kaufen und die bereits gekauften so schnell wie möglich loszuwerden.“

Quelle:https://www.dw.com/de/ein-eu-land-warnt-vor-chinesischen-handys/a-59256890

Loading

Views: 0

Indo-pazifik-Strategie: Ein doppelbödiges Signal an China

Eine EU-Mitteilung zum indopazifischen Raum zeigt: Brüssel will sich nicht in eine offene Konfrontation begeben, aber deutlich machen, dass die Union China auf dem Meer nicht einfach freie Bahn lässt.

Wie nennt man einen Plan, der Chinas Machtstreben eindämmen soll, wenn man nicht den offenen Konflikt mit Peking sucht? Indo-Pazifik-Strategie. An diesem Dienstag veröffentlicht die EU-Kommission eine 19 Seiten lange Mitteilung, die der Außenbeauftragte Josep Borrell in den vergangenen Wochen erarbeitet hat. Indem die Region darin möglichst weit gefasst wird, erscheint China nur noch als ein Teil – und man kann viel über die engere Zusammenarbeit mit anderen Staaten reden. So kommen dann doppelbödige Sätze zustande wie dieser, der gleich am Anfang der Mitteilung steht: „Die EU beabsichtigt, ihr Engagement mit der Region zu erhöhen, um Partnerschaften zu schaffen, welche die regelbasierte internationale Ordnung stärken und globale Herausforderungen angehen.“

Das betrifft nicht nur Gesundheit, Klima und Migration – also Themen, über die Brüssel gerne und oft redet –, sondern auch die Sicherheit. Schon die Außenminister hatten zum Ausdruck gebracht, „wie wichtig eine bedeutende europäische Marinepräsenz im indopazifischen Raum ist“. Der Satz ließ aufhorchen. In der neuen Strategie hat Borrell ausbuchstabiert, was damit gemeint ist. Um eine regionale regelbasierte Sicherheitsarchitektur zu fördern, will die EU im Einklang mit der UN-Seerechtskonvention „sichere Seeverkehrsverbindungen“ schaffen, die Fähigkeiten ihrer Partner stärken und ihre „Marine-Präsenz im Indo-Pazifik erweitern“.

„Mehr gemeine Militärübungen“ mit den Partnern

Übersetzt heißt das: Die EU will alles dafür tun, um die Schifffahrtsverbindung durch das Südchinesische Meer, über die dreißig Prozent des europäischen Handels mit Asien abgewickelt werden, auch militärisch zu sichern. China beansprucht achtzig Prozent dieser Meereszone, was die anderen Anrainerstaaten nicht anerkennen und was auch der Ständige Schiedshof in Den Haag 2016 für rechtswidrig erklärt hat, indem er sich auf das Seerechtsübereinkommen berief. Peking schert sich nicht darum, baut stattdessen eigene Marinestützpunkte aus und gebärdet sich zunehmend aggressiv.

Borrell weist darauf hin, dass die Europäer schon mit zwei Einsätzen im Bereich des Indischen Ozeans Flagge zeigten, mit der Anti-Piraterie-Mission Atalanta vor der somalischen Küste und mit der neuen Ausbildungsmission in Mosambik. An Atalanta beteiligen sich auch regionale Partnerländer wie Japan, Pakistan und Indien. Darauf ließe sich aufbauen. Die EU, so heißt es in ihrer Mitteilung, wolle „mehr gemeinsame Militärübungen“ mit ihren Partnern durchführen und deren Häfen öfter anlaufen, „um Piraterie zu bekämpfen und die Freiheit der Schifffahrt zu schützen“. Ihre Partner sollen dafür auch gezielt ausgebildet werden. Vorbild ist ein Projekt zum Schutz der Seewege vor der ostafrikanischen Küste, das „in den südlichen Pazifik“ ausgedehnt wird – also in die von China beanspruchte Meeresregion.

Peking reagierte auf erste Ankündigung maßvoll

Der Plan geht noch weiter: Die EU will sogar „Meeresgebiete von Interesse“ festlegen und dort mit regionalen Partnern gemeinsam patrouillieren. Wie das geht, erprobt sie seit Anfang dieses Jahres im Golf von Guinea. Dort, vor der westafrikanischen Küste, haben bewaffnete Überfälle auf Schiffe stark zugenommen, und es wird Rauschgift nach Europa geschmuggelt. EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Italien und Spanien sind regelmäßig mit eigenen Marineschiffen und Aufklärungsflugzeugen präsent. Die vernetzen sich nun im Rahmen der sogenannten „koordinierten maritimen Präsenz“ und nutzen dafür eine elektronische Überwachungsplattform, die von der Europäischen Verteidigungsagentur (MARSUR) entwickelt worden ist.

Auch im Südchinesischen Meer zeigen die Europäer vermehrt Präsenz. So hat Frankreich in der ersten Hälfte dieses Jahres ein Jagd-U-Boot, ein amphibisches Angriffsschiff und eine Fregatte in umstrittene Gewässer geschickt. Anfang August stach die deutsche Fregatte Bayern in See, sie wird ebenfalls die von China beanspruchte Region queren. Künftig sollen solche nationalen Einsätze über die europäische Plattform koordiniert und mit Partnern aus der Region vernetzt werden. Das würde die EU auch gegenüber der NATO stärken, die China zwar als „systemische Herausforderung“ einstuft, sich als Militärbündnis aber auf den Atlantik beschränken will.

Den europäischen Ansatz beschreibt ein hoher EU-Beamter folgendermaßen: „Wir wollen uns nicht in offene Konfrontation begeben, zugleich aber deutlich machen, dass wir China nicht einfach freie Bahn lassen.“ Als die EU-Außenminister das im April erstmals andeuteten, reagierte Peking kritisch, aber maßvoll. In Brüssel wurde das als Zeichen gedeutet, dass China eine Eskalation wie mit den Vereinigten Staaten nicht wünsche. Offen ist freilich, wie die Reaktion ausfällt, wenn es nicht mehr nur um den Plan geht, sondern um dessen Umsetzung.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/indo-pazifik-strategie-der-eu-signal-an-china-17535180.html

Loading

Views: 0

Chuyến thăm châu Âu của Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ thể hiện chính sách đa dạng và độc lập của Việt Nam

Báo Thế giới trẻ (Junge Welt) của Đức ngày 10/9 đưa tin Chủ tịch Quốc hội Việt Nam Vương Đình Huệ đã kết thúc chuyến thăm làm việc kéo dài 2 ngày tại Nghị viện châu Âu (EP) và Vương quốc Bỉ sau khi tham dự Hội nghị các Chủ tịch Quốc hội thế giới lần thứ 5 (WCSP5) tại Cộng hòa Áo. Chuyến thăm được cho nhằm thể hiện chính sách đối ngoại và kinh tế đa dạng và độc lập của Việt Nam.

Phóng viên TTXVN tại Berlin dẫn báo trên cho biết, tại cuộc hội đàm với Chủ tịch EP David Sassoli theo lời mời của ông Sassoli, hai nhà lãnh đạo đã thảo luận về việc tăng cường toàn diện quan hệ kinh tế và thương mại nhằm triển khai có hiệu quả Hiệp định Thương mại tự do giữa Liên minh châu Âu (EU) và Việt Nam (EVFTA) vốn có hiệu lực từ ngày 1/8/2020.

Trọng tâm nội dung các cuộc hội đàm và hội kiến, trong đó có hợp tác chống đại dịch COVID-19, cũng được Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ tiến hành với Chủ tịch Hội đồng châu Âu Charles Michel và Chủ tịch Ủy ban Thương mại quốc tế của Nghị viện châu Âu (INTA) Bernd Lange.

Tại các cuộc gặp, Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ kêu gọi sớm hoàn tất các thủ tục phê chuẩn Hiệp định Bảo hộ đầu tư (EVIPA), nhấn mạnh rằng đây là một trong những tiền đề quan trọng cho việc thúc đẩy quan hệ song phương. Trong khi đó, Chủ tịch EP Sassoli đánh giá cao các bước đi mà Việt Nam đã thực hiện nhằm triển khai hiệp định.

Bài báo cho biết Việt Nam là đối tác thương mại lớn nhất của EU trong Hiệp hội các quốc gia Đông Nam Á (ASEAN), trong khi với số vốn đầu tư trực tiếp đạt 6,1 tỷ euro trong năm 2019, EU là một trong những nhà đầu tư nước ngoài lớn nhất tại Việt Nam.

Tại Bỉ – một trong số nhà xuất khẩu lớn nhất tại thị trường Việt Nam, Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ đã có cuộc hội đàm với Chủ tịch Hạ viện Eliane Tillieux và các nhà lãnh đạo khác của Bỉ để thảo luận về việc làm sâu sắc hơn hợp tác kinh tế giữa hai nước. Việt Nam coi Bỉ là đối tác thương mại quan trọng với kim ngạch thương mại song phương đạt 1,9 tỷ USD trong 7 tháng đầu năm nay.

Nhân dịp này, Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ cũng đề nghị Bỉ sớm phê chuẩn EVIPA để làm cơ sở cho các công ty Bỉ đầu tư vào các lĩnh vực như vận tải biển, hậu cần, nguồn năng lượng tái tạo và nông nghiệp công nghệ cao.

Trước đó tại Vienna (Áo), Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ cũng đã hội đàm với Chủ tịch Liên minh Nghị viện thế giới (IPU) Duarte Pacheco và Chủ tịch Hội đồng quốc gia Áo Wolfgang Sobotka. Tại Hội nghị các Chủ tịch Quốc hội thế giới, Việt Nam đã kêu gọi tăng cường vai trò của IPU trong các vấn đề quốc tế hiện nay, đặc biệt là tăng cường hợp tác với Liên hợp quốc.

Theo bài viết, chuyến thăm tới châu Âu của Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ, bên cạnh vấn đề hợp tác liên nghị viện, được coi là thành công xét về nội dung và kết quả các cuộc làm việc và Việt Nam đã chứng tỏ được là  đối tác có năng lực.

Chủ tịch Quốc hội Vương Đình Huệ từng làm Bộ trưởng Tài chính và Phó Thủ tướng, đã dẫn đầu các cuộc đàm phán về EVFTA và EVIPA. Bài báo đánh giá chuyến thăm của người đứng đầu Quốc hội Việt Nam đã thể hiện chính sách đối ngoại và kinh tế đa dạng và độc lập của Việt Nam.

Nguồn: https://baotintuc.vn/thoi-su/chuyen-tham-chau-au-cua-chu-tich-quoc-hoi-vuong-dinh-hue-the-hien-chinh-sach-da-dang-va-doc-lap-cua-viet-nam-20210910194112584.htm

Loading

Views: 0

Nguy cơ đụng độ ở Biển Đông khi các cường quốc gia tăng can dự

Can thiệp và đối kháng

Chính quyền Joe Biden tiếp tục chủ trương cứng rắn với Trung Quốc (TQ) ở Biển Đông và hối thúc đồng minh can dự. Tháng 1/2021, một chiến hạm Canada đi qua eo biển Đài Loan để tới điểm tập trận chung ở Biển Đông cùng Australia, Nhật Bản và Mỹ. Ngày 9/2/2021, hai nhóm tàu sân bay Mỹ USS Theodore Roosevelt và USS Nimitz có cuộc tập trận chung ở Biển Đông. Tháng 2/2021, Hải quân Pháp điều tàu ngầm tấn công SNA Emeraude có tàu BSAM Seine hỗ trợ đến tuần tra ở Biển Đông, điều tàu đổ bộ tấn công Tonnerre và tàu khi trục Surcouf từ cảng Toulon tới biển Đông thực hiện nhiệm vụ tuần tra và huấn luyện 3 tháng. Cùng tháng 2/2021, tàu sân bay HMS Queen Elizabeth hiện đại nhất của Anh cùng chiến đấu cơ thế hệ 5 tàng hình F-3 và các máy bay trực thăng đã rời cảng Portsmouth tới Biển Đông, được hộ tống bởi 4 tàu khu trục, 1 tàu ngầm hạt nhân, 2 tàu tiếp liệu và tiếp tế. Ngày 5/4/2021, các tàu chiến Mỹ, Nhật, Australia, Ấn Độ và Pháp tham gia tập trận hải quân La Perouse kéo dài 3 ngày ở vịnh Bengal.

Hình thức „Bộ tứ +“ có thể mở rộng với sự tham gia của các thành viên khác. Đức, Anh sẽ gửi tàu chiến đến Biển Đông cuối năm 2021. Pháp, Đức, Hà Lan đang soạn thảo chiến lược Ấn – Thái của EU. Tàu hộ tống lớp Bayern của Đức sẽ tới châu Á và đi qua Biển Đông vào tháng 12, đánh dấu lần đầu tiên tàu chiến Đức tới đây từ năm 2002.
Đồng thuận Washington về sự can thiệp quân sự ở Biển Đông của Mỹ cùng đồng minh, đối tác và phản ứng đối kháng, quyết đoán không khoan nhượng của Bắc Kinh sẽ làm gia tăng nguy cơ đụng độ quân sự với những hậu quả khó lường nhất là khi Bắc Kinh đã thông qua Luật hải cảnh mới cho phép nổ súng trước.

Nguy cơ và ứng phó

Thời gian tới, ngoài các phiên bản đụng độ mà TQ chủ động gây ra như các trường hợp EP-3E, Impeccable, USS Cowpens và Decatur… sẽ có thể xảy ra thêm một số kiểu đụng độ khác sau:
Một là, TQ có thể thiết lập Vùng nhận diện phòng không (ADIZ) ở Biển Đông và dùng máy bay xua đuổi các máy bay của đối phương có thể dẫn tới va chạm trên không.
Hai là, trường hợp Ba Đầu cho thấy Khả năng Bắc Kinh có thể dùng „biển thuyền“ dân sự để ngăn chặn tàu chiến của đối phương và gây va chạm trên biển để tạo cớ gây hấn.
Ba là, Bắc Kinh có thể sử dụng một số vũ khí trí tuệ nhân tạo như máy bay không người lái, thủy lôi thông minh và tàu ngầm mini không người lái để cản phá.

Trong trường hợp xấu nhất do đánh giá sai ý đồ của nhau và không kiểm soát được hành vi, va chạm quân sự có thể bùng phát thành xung đột hoặc chiến tranh cục bộ nhất là khi một số vũ khí trí tuệ nhân tạo được kích hoạt. Kết hợp sự hung hăng của TQ và sự dao động của Mỹ khiến khu vực có thể rơi vào hỗn loạn. Ấn Độ Dương – Thái Bình Dương hiện nay giống như châu Âu trước chiến tranh – mất cân bằng, trật tự rạn nứt và không có liên minh rõ ràng để giải quyết vấn đề.

Do đó, cần đặt việc giải quyết vấn đề va chạm quân sự ở Biển Đông trong khuôn khổ cấu trúc an ninh khu vực đang định hình. Ba bài học châu Âu trước đây Mỹ có thể áp dụng:  (I) Thiết lập sự cân bằng quyền lực ở khu vực; (II) Kiến tạo một trật tự mà các quốc gia trong khu vực công nhận là chính đáng; (III) Xây dựng liên minh giữa các đồng minh và đối tác để giải quyết thách thức mà TQ đặt ra cho cả hai bên./.

TS Nguyễn Đình Luân

Loading

Views: 0

Deutschland schickt Fregatte „Bayern“ in den Indopazifik

Signal an die Verbündeten: In Wilhelmshaven läuft die deutsche Fregatte „Bayern“ mit Ziel Indopazifik aus. Dort will die Bundesregierung mit der Mission gegenüber den Bündnispartnern mehr deutsche Präsenz zeigen.

Die deutsche Fregatte „Bayern“ geht auf große Fahrt nach Asien

Die Fregatte „Bayern“ ist von Wilhelmshaven aus zu ihrer Indopazifik-Mission gestartet. Zum Auslaufen des Kriegsschiffes war auch Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu dem Marinestützpunkt gekommen. „Unser Engagement im Indopazifik bedeutet nicht, gegen etwas oder jemanden zu sein, sondern gemeinsam für etwas einzustehen“, sagte die Ministerin. „Es geht um gemeinsames Handeln. Und darum, mögliche Konflikte friedlich und partnerschaftlich zu lösen“, so die CDU-Politikerin. „Wir wollen, dass bestehendes Recht respektiert wird, Seewege uneingeschränkt befahrbar sind, offene Gesellschaften geschützt werden und dass Handel zu fairen Regeln erfolgt“, betonte sie. Gemeinsam mit den Wertepartnern in der Region zeige Deutschland mit der Fregatte Präsenz im Indo-Pazifik und setze ein Zeichen der Solidarität.

Ein gutes halbes Jahr lang soll die „Bayern“ unterwegs sein – vom Horn von Afrika nach Singapur, Japan, Südkorea und Australien.

Deutschland wolle sich gemeinsam mit Partnern für die Einhaltung des Völkerrechts und die Stärkung der Sicherheit im Indopazifik einsetzen, sagte Außenminister Heiko Maas. Einen Beitrag dazu leiste die Fahrt der Fregatte „Bayern“ in Richtung Asien. Im Indopazifik entscheide sich die Ausgestaltung der internationalen Ordnung der Zukunft. „Wir wollen diese mitgestalten und Verantwortung übernehmen für den Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung“, betonte der SPD-Politiker. Die Bundesrepublik beteilige sich an der Überwachung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea und baue Partnerschaften und Engagement in der Region aus.

Flagge zeigen

Es gehe darum, Flagge zu zeigen und vor Ort zu demonstrieren, dass Deutschland auf der Seite seiner internationalen Partner „für die Freiheit der Seewege und die Einhaltung des Völkerrechts in der Region eintritt“, sagte Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach. Im Indopazifik entscheide sich die Ausgestaltung der internationalen Ordnung der Zukunft. Die indopazifische Region gilt als geopolitisch und wirtschaftlich entscheidend für das 21. Jahrhundert. China sorgt mit seinen territorialen Machtansprüchen insbesondere im Südchinesischen Meer für Instabilität. Allen voran versuchen die USA, Peking militärisch Einhalt zu gebieten, und fordert das auch zunehmend von seinen Partnern ein.

Das im Jahr 1996 in Dienst gestellte Kriegsschiff ist 139 Meter lang und bis zu 29 Knoten (knapp 54 km/h) schnell. An Bord befinden sich mehr als 200 deutsche Soldaten. Die „Bayern“ gehört zur Fregatte der Brandenburg-Klasse. Vier in den 90er Jahren in Betrieb genommene Schiffe dieser Art fahren unter deutscher Flagge über die Weltmeere. Sie gehören zu den älteren Fregatten der Marine und dienen vor allem der U-Boot-Jagd.

Für die Mission der „Bayern“ sind sogenannte „Passing Exercises“ – gemeinsame Übungen mit anderen Nationen – sowie Hafenbesuche geplant. Als Kern der Mission gilt eine mehrtägige Fahrt durch das Südchinesische Meer über die üblichen Handelsrouten. An einer „Freedom of Navigation“-Operation der US-Marine nimmt das deutsche Schiff nicht teil. Bei diesen Operationen fahren Kriegsschiffe gezielt durch von China beanspruchte Gewässer.

Hingegen beteiligt sich die „Bayern“ unterwegs an der NATO-Mission „Sea Guardian“ im Mittelmeer, der EU-Mission „Atalanta“ vor dem Horn von Afrika und der UN-Mission zur Seeraumüberwachung vor Nordkorea.

kle/qu (afp, dpa, dw)

Quelle: https://www.dw.com/de/deutschland-schickt-fregatte-bayern-in-den-indopazifik/a-58730154

Loading

Views: 0

UN: Vereinte Nationen warnen vor Hungersnöten in 23 Regionen

In den nächsten drei Monaten könnte die Hungersnot unter anderem in Teilen Äthiopiens und des Jemens katastrophale Zustände annehmen. Nötig sei laut UN sofortige Hilfe.

Die Vereinten Nationen (UN) haben vor zunehmendem Hunger an weltweit 23 Brennpunkten in den kommenden drei Monaten gewarnt. Besonders katastrophal sei die Lage in der umkämpften Region Tigray in Äthiopien, im Süden Madagaskars, in Jemen, Südsudan und Nordnigeria, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und das Welternährungsprogramm (WFP) mitteilten.

Loading

Views: 0

Pandemie: „Veränderter Krieg“ gegen Delta

Eine neue US-Studie zeigt: Die Delta-Variante des Coronavirus kann den Impfschutz wohl deutlich leichter durchbrechen als andere. Der Gesundheitsbehörde CDC bereitet das Sorgen.

Empfänglich für Delta – trotz Impfung?

Nach einem Corona-Ausbruch rund um Großevents im US-Bundesstaat Massachusetts steht fest: Fast drei Viertel der Infizierten waren komplett geimpft.

Insgesamt wurden nach den Veranstaltungen in Barnstable 469 Corona-Fälle verzeichnet, von denen 74 Prozent der betroffenen Personen eine abgeschlossene Impfung hatten. Bei 133 genauer untersuchten Proben sei in 90 Prozent der Fälle Delta gefunden worden, so eine Studie.

Wie Windpocken?

Die Virusmenge bei Delta-Infizierten sei deutlich höher und eine Ansteckung könne leichter weitergegeben werden, heißt es in einer internen Präsentation der US-Gesundheitsbehörde CDC, die von der Zeitung „Washington Post“ veröffentlicht wurde. Es müsse „anerkannt werden, dass sich der Krieg verändert hat“, steht auf einer der Folien. Delta sei so ansteckend wie Windpocken, glaubt die Behörde. Windpocken können über mehrere Meter hinweg über die Luft übertragen werden.

CDC-Chefin Rochelle Walensky nannte die Studie aus Massachusetts besorgniserregend. Zuletzt hatte ihre Behörde die Richtlinien angesichts der starken Delta-Ausbreitung angepasst und auch für Geimpfte in vielen geschlossenen Räumen wieder das Maskentragen empfohlen.

Für die Pandemiebekämpfung zuständig: CDC-Direktorin Rochelle Walensky

Die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen COVID-19 wurde von der Walenskys Behörde ausdrücklich nicht in Frage gestellt: Die Vakzine schützen laut CDC auch bei Delta weiterhin mit hoher Wahrscheinlichkeit vor schweren Verläufen oder dem Tod.

Die hochansteckende Virusvariante hat in den Vereinigten Staaten nach älteren Angaben schon gut 80 Prozent Anteil an allen Infektionen – diese Zahl dürfte mittlerweile aber deutlich höher liegen, zumal die Impfkampagne in den USA auf der Stelle tritt.

wa/haz (rtr, dpa)

Quelle: https://www.dw.com/de/corona-delta-cdc-geimpfte-ansteckung-massachusetts-windpocken/a-58710860

Loading

Views: 0

„Bösartige Cyberaktivitäten“: USA und EU werfen China Hackerangriffe vor

Zu den Hackerangriffen, die China vorgeworfen werden, gehört auch die Attacke auf Microsofts Exchange Server. (Foto: AP)

„Unverantwortlich“ verhalte sich China im Cyber-Raum – so der Vorwurf der USA und deren Verbündeten, darunter die EU. Sie bezichtigen China, globale Hackerangriffe zu planen, darunter auch kriminelle Erpressungen.

Die USA und verbündete Staaten werfen China nach Angaben eines US-Regierungsvertreters „bösartige“ Cyberaktivitäten und die Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit vor. Der US-Vertreter sagte, Chinas „unverantwortliches Verhalten im Cyber-Raum“ stehe im Widerspruch zu seinem „erklärten Ziel, als verantwortungsvolle Führungsmacht“ wahrgenommen zu werden. Die EU, Großbritannien und weitere Partner würden sich den USA „anschließen, um die bösartigen Cyberaktivitäten des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit aufzudecken“.

Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit nutze „kriminelle Hacker“ für globale Cyberangriffe, sagte der US-Vertreter. China sei unter anderem für Erpressung mittels Cyberattacken, sogenanntes Crypto-Jacking und Online-Diebstahl verantwortlich. Der US-Regierungsvertreter sagte weiter, man werde einen Angriff auf die E-Mail-Software Exchange Server des US-Konzerns Micosoft im März Hackern mit Verbindungen zum chinesischen Ministerium für Staatssicherheit (MSS) zuschreiben.

Die USA, die EU, Großbritannien, Australien, Kanada, Neuseeland, Japan und die NATO stünden vereint gegen diese „immense Bedrohung“ ihrer „wirtschaftlichen und nationalen Sicherheit“, betonte der Sprecher. „Die USA und unsere Verbündeten und Partner schließen weitere Schritte nicht aus, um die Volksrepublik China zur Rechenschaft zu ziehen.“

Taktiken sollen enthüllt werden

Dem US-Vertreter zufolge tauschen die Staaten gegenseitig technische Empfehlungen zum Umgang mit der chinesischen Bedrohung aus. Im Laufe des Tages wollten die Verbündeten demnach „Taktiken, Techniken und Vorgehensweisen“ enthüllen, die von chinesischen Cyber-Akteuren genutzt werden.

Cyberattacken gegen US-Ziele wurden in der Vergangenheit oftmals russischen Akteuren zugeschrieben. In der vergangenen Woche hatte Washington eine Belohnung in Höhe von zehn Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) für Informationen ausgesetzt, die zur Ergreifung von Kriminellen hinter sogenannten Ransomware-Attacken führen.

In diesem Jahr gab es bereits eine Reihe von Ransomware-Angriffen, die Hunderte Firmen trafen. Besonders schwer waren die Attacken auf eine große US-Pipeline sowie zuletzt die Software-Firma Kaseya. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums zahlten Unternehmen im vergangenen Jahr rund 350 Millionen Dollar an Hacker, um ihre Daten zurückzubekommen – ein Anstieg von 300 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

ntv.de, mli/AFP

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/USA-und-EU-werfen-China-Hackerangriffe-vor-article22691386.html

Loading

Views: 0

China und ASEAN versprechen Anstrengungen zur Sicherung des regionalen Friedens

China und der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) haben am Dienstag gemeinsame Bemühungen zur Sicherung des regionalen Friedens versprochen.

Vietnams Delegation

Das Versprechen wurde auf dem 12. informellen Treffen der chinesischen und ASEAN-Verteidigungsminister abgegeben, das per Video stattfand. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom chinesischen Staatsrat und Verteidigungsminister Wei Fenghe und dem Zweiten Verteidigungsminister von Brunei, Dato Paduka Seri Haji Awang Halbi bin Haji Mohd Yussof, geleitet.

Brunei hat in diesem Jahr den rotierenden Vorsitz der ASEAN inne.

Wei wies darauf hin, dass dieses Jahr der 30. Jahrestag der China-ASEAN-Dialogpartnerschaft begangen werde, und sagte, dass die Verteidigungsministerien beider Seiten Unterstützung leisten sollten, um die strategische Partnerschaft zwischen China und ASEAN auf ein höheres Niveau zu heben.

China sei bereit, die Zusammenarbeit mit den ASEAN-Ländern im Bereich der nationalen Verteidigung und der militärischen Entwicklung zu verstärken und weiterhin aktiv Impfstoffe und sonstige Materialien zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bereitzustellen, fügte er hinzu.

Zum Thema Südchinesisches Meer sagte Wei, dass die relevanten Parteien einen Konsens aufbauen, Unterschiede bewältigen und die Zusammenarbeit vorantreiben sollten, um gemeinsam den Frieden und die Stabilität im Südchinesischen Meer zu bewahren.

Die Verteidigungsminister der ASEAN-Staaten lobten die Entwicklung der Beziehungen zwischen der ASEAN und China und würdigten die Unterstützung Chinas bei der Bekämpfung von COVID-19.

Sie drückten die Bereitschaft aus, mit China zusammenzuarbeiten, um Frieden, Stabilität, Wohlstand und Entwicklung in der Region besser zu sichern.

 (gemäß Xinhua)

Loading

Views: 0

Multilateralismus: Biden schwört G7 auf Konkurrenz mit China ein

Die G7-Staaten wollen auf Betreiben der USA eine Alternative zu Chinas globaler Investitionspolitik aufbauen. Ist die neue Seidenstraße Richtung Westen eine „Anti-China-Koalition“? Bernd Riegert aus Carbis Bay.

US-Präsident Biden mit Kanzlerin Angela Merkel und Beratern in Cornwall

Nach außen hin bieten die G7, die wichtigsten Industriestaaten der westlichen Welt, und die EU bei ihrem Gipfeltreffen im Seebad Carbis Bay in Cornwall ein harmonisches Bild. Der neue US-Präsident Joe Biden macht endlich wieder normale Gespräche, ja eine Erneuerung der transatlantischen Zusammenarbeit möglich, schwärmen Diplomaten aus vielen Delegationen.

Während die Staats- und Regierungschefs- und -chefinnen in kleiner Runde zusammensitzen oder auf der Strandpromenade flanieren, arbeiten die USA daran, eine härtere Haltung der G7-Staaten gegenüber China durchsetzen, meint ein deutscher Diplomat, der die Verhandlungen in Carbis Bay begleitet. US-Präsident Joe Biden habe Chinas Streben, stärkste Wirtschaftsmacht der Erde zu werden, zur größten Herausforderung für die Demokratien in diesem Jahrhundert erklärt.

Biden müsse hier stark auftrumpfen, um zuhause Kritiker und Trump-Anhänger in Schach zu halten, meint Anthony Gardener, früherer US-Botschafter bei der EU in Brüssel zum G7-Gipfel. Die europäischen Staaten täten gut daran, Biden in diesem Punkt zu folgen, wenn sie eine Rückkehr von Donald Trump in das Präsidentenamt verhindern wollten, lautet die Analyse des ehemaligen US-Diplomaten.

Wie hart gegen China?

Im Prinzip, so heißt es aus der deutschen Delegation, stimme man einem robusten Kurs gegenüber Peking zu. Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren, die Unterdrückung der Demokratiebewegung in Hongkong oder von Dissidenten in China müssten angesprochen und verurteilt werden.

Allerdings, und darauf weist auch die EU in Carbis Bay hin, sei China nicht nur systemischer Rivale und wirtschaftlicher Konkurrent, sondern in manchen Fragen auch notwendiger Partner. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, ohne China lasse sich wirklicher Fortschritt in der Klimapolitik nicht erreichen. Schließlich ist China der größte Emittent von klimaschädlichen Gasen und will erst 2060 klimaneutral wirtschaften. Die EU will dieses Ziel bereits 2050 erreichen.

Während der Diskussionen beim Gipfel kritisierte US-Präsident Biden „sehr stark“, so ein US-Diplomat, die Zwangsarbeit in China, besonders in der uigurischen Minderheit. Viele Europäer hätten die Zwangsarbeit ebenfalls verurteilt, seien sich aber nicht einig, wie man reagieren müsse. Sanktionen müssten auch eine Wirkung haben und nicht nur einfach Symbole bleiben, meinte ein EU-Diplomat.

Die USA sehen allerdings stärker als die Europäer, die militärischen Provokationen und Bedrohungen Chinas im südchinesischen Meer. Darüber soll der NATO-Gipfel am kommenden Montag sprechen.

Die USA und die EU haben Sanktionen gegen China wegen der Menschenrechtsverletzungen verhängt. Die EU hatte zuvor allerdings auch ein Handelsabkommen mit China paraffiniert, das von Washington kritisch gesehen wird.

Dieses „Umfassende Investitionsabkommen“ (CAI) liegt im Moment auf Eis, weil das EU-Parlament das Abkommen nicht behandeln wird, so lange Peking Sanktionen gegen missliebige Europaparlamentarier aufrecht erhält.

Westliche „Seidenstraße“ 

Als neues Element in der China-Politik hat sich die Gruppe der sieben wichtigsten Demokratien auf eine „Investitions-Initiative“ mit globaler Reichweite geeinigt. Diese „built back better“-Investitionen hatte Präsident Joe Biden vorgeschlagen und war mit der festen Absicht nach Cornwall gekommen, diesen Plan auch durchzusetzen.

Der britische Premierminister Boris Johnson, Gastgeber des Gipfels, lobte den Plan und sieht eine neue atlantische Verbundenheit zwischen Nordamerika und Europa. Wie diese „Investitions-Initiative“ genau funktionieren soll, ist allerdings noch unklar.

Klar ist nur, dass sie als eine Art Alternative zu der „Belt and Road“-Initiative, der neuen Seidenstraße der Chinesen, aufgezogen werden soll, heißt es von G7-Diplomaten in Carbis Bay. China hat bereits seit 2013 eine Wirtschaftskooperation mit Dutzenden ärmeren Staaten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa aufgezogen, in die 3,4 Billionen US-Dollar geflossen sein sollen.

Die Kooperationspartner werden mit billigen Krediten und massiven Investitionen gelockt, die vor allem in den Ausbau von Infrastruktur wie Straßen, Eisenbahnen und Häfen fließen sollen. Durch diese Kooperation versucht Peking auch politischen Einfluss zu erlangen.

Deutschland bangt um Exportmarkt

Fragen nach guter Regierungsführung, Korruptionsvermeidung und Menschenrechten würden bei der Mittelvergabe nicht gestellt, sagen Kritiker der neuen Seidenstraße. Auch 15 EU-Mitgliedsländer, darunter Griechenland, Ungarn oder Italien haben sich Projekten der chinesischen Seidenstraße angeschlossen.

Die neue G7-Alternative zur „Belt and Road“ Initiative soll viele Milliarden Dollar und Euro mobilisieren. Woher das Geld aber stammen soll, ist nicht geklärt. Das Weiße Haus gab am Nachmittag zu verstehen, dass auch privates Kapital in einer Art Fonds mobilisiert werden soll. Ein hoher europäischer Diplomat meinte, es gehe wohl auch darum, bereits geplante Investitionsprojekte besser zu koordinieren und bekannt zu machen.

„Es ist ja nicht so, dass die G7-Staaten nicht bereits heute ein sehr großer Investor in der Welt wären“, meinte ein G7-Diplomat. Bei der neuen Initiative des Westens soll es nicht nur um Investitionen in Bahnstrecken, Brücken und Straßen gehen, sondern auch um Hilfe zum Aufbau von Produktionsanlagen, zum Beispiel für Impfstoffe, heißt es in den G7-Beschlüssen. Wo und von wem die neue „Investitions-Initiative“ gesteuert werden soll, ist noch nicht entschieden. „Über viele Einzelheiten muss man noch weiter sprechen“, so ein damit vertrauter EU-Diplomat.

Die EU warnte mehrfach davor, man dürfe nicht nur eine „Anti-China-Koalition“ unter Führung der USA schmieden. „Besonders Deutschland ist aus Sicht der USA ein Stolperstein“, meint der außenpolitische Experte der Grünen im Europaparlament, Reinhard Bütikofer.

Da Deutschland starke wirtschaftliche Interessen im Exportmarkt China habe, sei die Kanzlerin gegenüber der harten Chinapolitik Bidens eher skeptisch, meint Bütikofer. All das können Angela Merkel und Joe Biden Mitte Juli persönlich länger als beim G7-Gipfel besprechen. Am 15. Juli hat Merkel einen Termin beim Präsidenten in Washington, als erste europäische Spitzenpolitikerin.

Quelle:

https//www.dw.com/de/biden-schw%C3%B6rt-g7-auf-konkurrenz-mit-china-ein/a-57866547

Loading

Views: 0