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CORONA-PANDEMIE: CDU-Politiker Jürgen Hardt fordert Stopp von China-Flügen

In China infizieren sich täglich schätzungsweise eine Million Menschen mit dem Coronavirus. Der CDU-Außenpolitiker Hardt fordert Konsequenzen. Für die Deutschen in der Volksrepublik gibt es nun das BioNTech-Vakzin.

Angesichts der rasanten Zunahme der Zahl der Corona-Neuinfektionen in China plädiert der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), für einen Stopp aller Flugverbindungen zwischen Deutschland und der Volksrepublik. „Die durch die verfehlte Coronapolitik der chinesischen Regierung verursachten explodierenden COVID-Zahlen in China bedrohen die ganze Welt mit einer neuen Infektionswelle“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir dürfen den Fehler von vor drei Jahren nicht wiederholen und sollten jetzt alle Flugverbindungen von und nach China sofort einstellen“, verlangte Hardt. „Erst wenn wir sicher sind, dass aus China keine neue, gefährliche Mutation droht, sollten wir die Flugverbindungen wieder aufnehmen.“

Der CDU-Außenpolitiker sprach sich zudem dafür aus, das Angebot an Peking zu erneuern, dort wirksame mRNA-Impfstoffe einzusetzen. Die „Arroganz“ des chinesischen Präsidenten Xi Jinping sei „schier grenzenlos“, sagte Hardt, der Xi zudem als „Diktator“ bezeichnete. „Seine Hybris kostet jeden Tag Menschenleben im eigenen Land.“

Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking bekräftigte an diesem Freitag, die heimische Produktion von medizinischem Material wachse und sei im Allgemeinen ausreichend. Mao Ning fügte hinzu, gegenwärtig steige die Impfquote in China und auch die Fähigkeit des Impfstoffs, Menschen zu behandeln.

In China – mit seinen 1,4 Milliarden Menschen – haben noch nicht einmal 60 Prozent der Erwachsenen eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19 erhalten. Außerdem ist in der Volksrepublik nur das Vakzin der heimischen Firma Sinovac zugelassen, das im Vergleich zu den westlichen Corona-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer oder Moderna als weniger wirksam gilt.

BioNTech trifft in deutscher Botschaft in Peking ein

Immerhin gestatten die chinesischen Behörden, dass deutsche Staatsbürger in der Volksrepublik mit dem Vakzin des Mainzer Unternehmens BioNTech geimpft oder geboostert werden dürfen. Es ist die erste Freigabe dieser Art für einen westlichen Corona-Impfstoff. Die ersten Impfdosen von BioNTech trafen in der Deutschen Botschaft in Peking ein. Die Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung hoffen nach eigenen Angaben darauf, dass sie „so bald wie möglich“ ausgegeben werden können. Derzeit leben rund 20.000 Deutsche in China. Die Impfungen sollen über die Botschaft und die Generalkonsulate im Land organisiert werden.

Seit dem Ende der umstrittenen Null-COVID-Politik der Pekinger Regierung vor zwei Wochen rasen die Infektionszahlen in China in die Höhe. Das Gesundheitssystem war völlig unvorbereitet. Die Krankenhäuser des Landes sind überlastet. Es gibt auch keine Testpflicht mehr. Deshalb ist es laut Behördenangaben inzwischen unmöglich, die Zahl der Corona-Fälle abzuschätzen.

Bald drei bis vier Millionen Neuinfektionen pro Tag? 

Nach Modellrechnungen des im britischen London ansässigen Forschungsinstituts Airfinity wird die laufende Infektionswelle in China im Januar und März zwei Höhepunkte mit möglicherweise 3,7 Millionen Fällen beziehungsweise 4,2 Millionen Fällen pro Tag erleben. Gegenwärtig schätzt der Datenverarbeiter die Zahl der Neuinfektionen in der Volksrepublik auf wahrscheinlich mehr als eine Million am Tag und die Zahl der Toten auf mehr als 5000 pro Tag, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

International wächst die Sorge, dass sich bei diesen hohen Infektionszahlen neue Virus-Varianten entwickeln könnten. Die chinesischen Gesundheitsbehörden versicherten, sie verfolgten auch das Auftauchen möglicher neuer Varianten. Krankenhäuser seien angewiesen worden, Proben von Infizierten und Toten zu nehmen.

Zu Offenheit im Umgang mit der gegenwärtigen Infektionswelle rief die US-Regierung China auf. In einem Telefonat mit seinem chinesischen Kollegen Wang Yi unterstrich US-Außenminister Antony Blinken „die Notwendigkeit von Transparenz für die internationale Gemeinschaft“, wie es in einer Mitteilung des State Departments in Washington heißt. 

se/kle (rtr, dpa, ap, afp)

Quelle:

https://www.dw.com/de/cdu-politiker-jürgen-hardt-fordert-stopp-von-china-flügen/a-64195032

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Top-Virologen: Optimismus trotz Omikron

Christian Drosten và Hendrik Streeck, các nhà virus học nổi tiếng nhất của Đức, cho rằng lý do để lạc quan thận trọng về sự phát triển hơn nữa của đại dịch hào quang ở đất nước này.

Hai nhà lãnh đạo quan điểm về virus học ở Đức: Christian Drosten (49) và Hendrik Streeck (44)

Về sự phát triển hơn nữa của đại dịch hào quang ở Đức, nhà virus học người Berlin Christian Drosten lạc quan một cách thận trọng: Nền tảng cho đánh giá của ông là dữ liệu từ Nam Phi, nơi mà biến thể virus Omikron đặc biệt dễ lây lan ban đầu: „Theo một cách nào đó, điều đó có thể làm dịu Drosten nói trong „tạp chí heute“ của Truyền hình Đức thứ hai (ZDF). „Thật không may, chúng tôi vẫn còn một chặng đường dài nữa“, ông nói.

Việc chuyển đổi từ một đại dịch sang một tình trạng lưu hành có nghĩa là vi rút sẽ tiếp tục lây lan, nhưng ít nguy hiểm hơn – chẳng hạn như các vi rút cảm lạnh điển hình.

Drosten cho biết, sự phát triển ở Anh theo quan điểm của Omikron cũng rất đáng khích lệ. „Số lượng bệnh nghiêm trọng dường như thấp hơn ở đó.“

„Mùa hè thư thái“

Nhà virus học người Bonn Hendrik Streeck tự tin rằng làn sóng Omikron sẽ không ảnh hưởng nặng nề đến Đức như các nước khác. Trong chương trình „RTL Direkt“, Streeck nói: „Đức thật may mắn khi các quốc gia khác đi trước chúng tôi. Chúng tôi có thể thấy những gì đang xảy ra ở đó – và chuẩn bị cho nó.“

Đức |  Virus corona |  Dấu hiệu cửa hàngĐể ngăn chặn đại dịch, Đức cũng đang dựa vào yêu cầu nhất quán về khẩu trang ở tất cả các cửa hàng

Trong cuộc chiến với Corona, Đức đã áp dụng những biện pháp tương đối „mạnh tay“, Streeck nói. „Điều đó mang lại hy vọng rằng chúng ta sẽ nhận được một làn sóng nhẹ hơn.“ Ông hiện không coi các biện pháp thậm chí nghiêm khắc hơn là cần thiết: „Trước tiên, chúng ta phải đợi cho đến khi chúng ta có dữ liệu tốt hơn để sau đó xem số lượng trường hợp phát triển như thế nào.“ Với thời tiết ôn hòa hơn vào mùa xuân, số ca nhiễm trùng sẽ giảm trở lại, đó là lý do Đức chắc chắn sẽ „có một mùa hè thảnh thơi“.

Cả Drosten và Streeck đều ngồi trong hội đồng chuyên gia mới, nơi tư vấn cho chính phủ liên bang bao gồm SPD, Greens và FDP.

wa / pgr (rtr, dpa)

https://www.dw.com/de/corona-christian-drosten-hendrik-streeck-omikron-optimismus/a-60300056

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Spahn: Corona-Schnelltests für alle ab 1. März

Zunächst geht es um kostenlose Antigen-Tests in Apotheken, Praxen oder Zentren. Aber der Gesundheitsminister hat auch schon Selbsttests im Blick, die sogar Ungeübten leicht von der Hand (und Nase) gehen sollen.

Auch mit göttlicher Hilfe? Schnelltest in einer evangelischen Kirche Auch mit göttlicher Hilfe? Schnelltest in einer evangelischen Kirche

Im Kampf gegen das Coronavirus sollen Schnelltests bald auf breiter Front zu haben sein – auch angesichts anstehender Lockerungen von Alltagsbeschränkungen. „Ab 1. März sollen alle Bürger kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests getestet werden können“, kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin an. Kommunen könnten Testzentren, Apotheken oder Praxen mit solchen Angeboten beauftragen. Auch den Weg für einen breiten Einsatz von Selbsttests für Laien will Spahn ebnen. Der CDU-Politiker erläuterte, Schnelltests seien mittlerweile ausreichend am Markt verfügbar.

Erst Schnelltest, dann PCR-Test

Die Nutzung der Tests ist bereits mehrfach ausgedehnt worden. Verwendet werden können sie schon in Pflegeheimen, Kliniken und nach Infektionsfällen auch in Schulen – aber vorerst nur von geschultem Personal. Dabei brauchen die Proben nicht extra zum Auswerten ins Labor geschickt zu werden. Solche Antigen-Tests gelten allerdings als nicht so genau wie sonst genutzte PCR-Tests. Laut Robert Koch-Institut (RKI) muss ein positives Ergebnis eines Schnelltests daher mit einem PCR-Test bestätigt werden.

Bundesgesundheitsminister Jens SpahnBundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Tests durch geschultes Personal“

Für die Ausweitungspläne muss auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ins Boot. Da die Tests der Pandemiebekämpfung und öffentlichen Gesundheit dienten, seien die Kosten rückwirkend ab 1. Januar aus dem Bundeshaushalt zu tragen, heißt es in einem Entwurf für das Corona-Kabinett. Angesetzt werden demnach bis zu neun Euro für den Test und weitere neun Euro für die Testabnahme sowie das Ausstellen eines entsprechenden Zeugnisses.

Auch Laien-Selbsttests sollten nach der bald erwarteten Zulassung für alle zugänglich werden, erklärte Spahn weiter. Diese Testmöglichkeiten könnten zu einem sicheren Alltag beitragen, gerade auch in Schulen und Kitas. Sein Ressort stehe dazu in Verhandlungen mit verschiedenen Herstellern. Ziel sei, in Rahmenverträgen Mindestmengen für den deutschen Markt zu sichern, heißt es in dem Ministeriumspapier. Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte liegen demnach eine Reihe von Anträgen auf eine nationale Sonderzulassung vor, über die schnellstmöglich entschieden werden soll.

Mit einem Euro dabei?

Konkret geht es um frei zu kaufende Tests, die auch von Ungeschulten hinreichend sicher anzuwenden sein sollen. Wenn sie in ausreichender Zahl verfügbar sind, sollen sie als Teil der Teststrategie der Länder für Kitas und Schulen zum Einsatz kommen können, wie es in dem Entwurf heißt. Zudem sei in der Nationalen Teststrategie des Bundes „ein niedrigschwelliger Zugang“ für alle Bürger sinnvoll. Im Gespräch ist „gegebenenfalls eine geringe Eigenbeteiligung“ von einem Euro.

FDP-Faktionsvize Stephan Thomae kritisierte, selbst ein Jahr nach Beginn der Pandemie habe die Regierung kein anderes Rezept als „faktische Grenzschließungen“. Andere Länder wie Österreich hätten längst „funktionierende Teststrategien und Schnelltest-Kapazitäten aufgebaut“. Mit einem Bruchteil des Geldes, das die Regierung in Corona-Wirtschaftshilfen pumpe, ließen sich Schnelltests bezahlen.

Corona-Bekämpfung, wo sonst der Gerstensaft fließt: Schnelltest in einer Bar in Berlin-KreuzbergCorona-Bekämpfung, wo sonst der Gerstensaft fließt: Schnelltest in einer Bar in Berlin-Kreuzberg

Der Berufsverband der Akkreditierten Medizinischen Labore erklärte, Antigentests und Heimtests seien als zusätzliche Maßnahme zur Unterstützung der allgemeinen Verhaltensregeln zu sehen – aber nicht als Möglichkeit zur Freitestung und damit verbundener Lockerungen.

Strenge Einreiseregeln nun bis 3. März

Die Bundesregierung verlängerte unterdessen die strengen Einreiseregeln für Menschen aus „Virusvariantengebieten“ nach Deutschland bis zum 3. März. In der vom Kabinett beschlossenen Vorlage heißt es, die „deutlich leichtere“ Übertragbarkeit der mutierten Viren sei dabei ebenso zu berücksichtigen wie mögliche, noch nicht sicher belegte Eigenschaftsänderungen der Mutationen. Die Regelung war zunächst bis diesen Mittwoch befristet. Sie betrifft Länder, in denen sich mutierte Varianten des Coronavirus bereits stark verbreitet haben. Von dort dürfen derzeit – von einigen Ausnahmen abgesehen – fast nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen.

Nachdem zunächst unter anderem Großbritannien, Brasilien, Portugal und Südafrika so eingestuft wurden, kamen am vergangenen Sonntag auch Tschechien und weite Teile des österreichischen Bundeslandes Tirol hinzu. Innenminister Horst Seehofer (CSU) ordnete in Absprache mit Bayern und Sachsen stationäre Kontrollen an diesen Grenzabschnitten an. Für Berufspendler aus bestimmten Branchen gibt es Ausnahmen.

sti/uh (afp, dpa, rtr)

https://www.dw.com/de/spahn-corona-schnelltests-für-alle-ab-1-märz/a-56588084

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Deutschland macht Grenzen wegen Mutationen dicht

Nun also doch: Weil in den Nachbarländern augenscheinlich nicht wirksam gegen Coronavirus-Mutationen vorgegangen wird, schottet sich Deutschland zu Tschechien und Tirol weitgehend ab.

Deutschland Sachsen Grenzkontrolle Einsatz der Bundespolizei in Sachsen (Archivbild)

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Als der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Mittwochabend im ZDF schwere Besorgnis wegen der Verbreitung von Mutationen in Tschechien und im österreichischen Tirol äußerte, konnte man schon damit rechnen. Nun hat das vom CSU-Politiker Horst Seehofer geführte Innenministerium die Konsequenzen gezogen und macht die Grenzen zu Nachbarländern in Teilen wieder dicht.

Das „Virusmutationsgebiet“

Nach Angaben des Ministeriums wurden Tschechien und Tirol am Donnerstag von der Regierung in Berlin als sogenannte Virusmutationsgebiete eingestuft. Innenminister Seehofer habe entschieden, ab Sonntag – neben den seit der Flüchtlingskrise bestehenden Binnengrenzkontrollen zu Österreich – auch an den Grenzen zu Tschechien vorübergehende Grenzkontrollen einzuführen, teilte ein Sprecher mit. Die Bundesregierung stimme sich derzeit mit allen beteiligten Partnern ab, „insbesondere zu etwaigen Ausnahmetatbeständen und wird hierüber zeitnah informieren“.

Innenminister Horst Seehofer mit MaskeWollte nicht länger warten: Bundesinnenminister Horst Seehofer

Die Wiedereinführung dieser Kontrollen sei notwendig, um möglichst zu unterbinden, dass das Virus zusätzlich nach Deutschland eingeschleppt werde. Die Entscheidung gehe auf Bitten des Freistaates Bayern und des Freistaates Sachsen zurück, erklärte der Minister der „Süddeutschen Zeitung“.

Was wird aus den Sonderregeln?

Unter den jetzt schon als Virusmutationsgebiete eingestuften Staaten, für die ein Beförderungsverbot nach Deutschland gilt, ist bislang kein Nachbarland. Einreisesperren gelten bislang für die EU-Staaten Portugal und Irland, sowie für Großbritannien, Brasilien und Südafrika. Aus diesen Ländern dürfen derzeit fast nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Außerdem gibt es Sonderregeln für medizinisches Personal, Transit-Passagiere und den Warenverkehr.

Tschechien war bereits als Hochrisikogebiet eingestuft. Schon jetzt müssen Reisende einen negativen Corona-Test vorlegen. Die Ausweisung als Virus-Variantengebiet wird die Reisemöglichkeiten deutlich beschränken.

Die tschechische Regierung kündigte ihrerseits an, ab Freitag drei Grenzbereiche von der Außenwelt abzuschotten. Betroffen sind die Bezirke Cheb (Eger) und Sokolov (Falkenau) an der Grenze zu Bayern sowie Trutnov (Trautenau) im Dreiländereck zu Polen und Sachsen. Wer dort wohne, dürfe den jeweiligen Bezirk nicht mehr verlassen, sagte Gesundheitsminister Jan Blatny in Prag. Personen von außerhalb würden nicht hereingelassen.

Das Land ist stark von der Corona-Krise betroffen. Landesweit meldeten die Behörden am Donnerstag 9446 neue Fälle. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

Und Tirol? Unverständnis …

Beim ersten Lockdown im Frühjahr waren für drei Monate nationale Grenzkontrollen eingeführt worden, um das Einschleppen des Virus aus dem Ausland so weit wie möglich zu verhindern. Damals hatte es in einigen Bundesländern Kritik an dieser Maßnahme gegeben, weil Pendler, Familien und Unternehmen darunter litten. Die Industrie fürchtet auch jetzt wieder negative Auswirkungen auf Zulieferungen aus den Nachbarstaaten.

Was Tirol angeht, so hatte Söder bereits Unverständnis über Berichte geäußert, denen zufolge die Menschen in der betroffenen Region Quarantäne-Regeln nicht oder nur unzureichend beachteten, die von der Bundesregierung in Wien verhängt wurden. Es gelte, ein zweites Ischgl zu verhindern, sagte Söder. Der österreichische Wintersport-Ort war in der ersten Phase der Pandemie Ausgangspunkt zahlreicher Infektionen.

ml/uh (dpa, rtr, FAZ)

Quelle:

https://www.dw.com/de/deutschland-macht-grenzen-wegen-mutationen-dicht/a-56540940

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Đại dịch Corona – Đan Mạch ban hành sắc lệnh giết hết chồn trong các trang trại chăn nuôi

Vào đầu tháng 11.2020, khi thực tế chứng minh rằng, coronavirus đột biến từ chồn có khả năng lây được sang người, Thủ tướng Đan Mạch Mette Frederiksen đã tuyên bố sắc lệnh tiêu huỷ tất cả chồn ở trong nước. Đây được coi là biện pháp ngăn chặn quyết liệt triệt để chống dịch Corona.

Theo cơ quan có trách nhiệm quản lý thực phẩm ở Fødevrilyyrelsen xác nhận với Cơ quan đại diện Báo chí Đức ở Copenhagen hôm thứ Sáu, chỉ một vài tuần sau khi lệnh cấm nuôi tương ứng có hiệu lực cho đến cuối năm 2021, con chồn cuối cùng đã bị giết tại các trang trại ở Đan Mạch. Tuy nhiên, vẫn có thể xảy ra trường hợp lẻ tẻ có những con chồn trong các vườn thú và thú nuôi trong các hộ gia đình tư nhân.

Việc giết mổ hàng loạt hơn 15 triệu con chồn đã dẫn đến một cuộc tranh luận lớn trong nước, vì từ lâu nay đã thiếu cơ sở pháp lý cho việc giết mổ như thế. Chính phủ đã nhận rất nhiều chỉ trích vì điều này đến nỗi Bộ trưởng Bộ Thực phẩm ông Mogens Jensen đã phải từ chức.

Cơ sở pháp lý được tạo ra sau đó và việc nuôi chồn đã bị cấm cho đến hết ngày 31 tháng 12 năm 2021.

Những người chăn nuôi chồn và các xưởng sản xuất khác phụ thuộc vào da và lông của con thú này được bồi thường hàng tỷ Krone.

 

Lê Hoàng biên dịch

 

Nguồn:

https://www.n-tv.de/ticker/Alle-Nerzen-auf-daenischen-Farmen-sind-tot-article22341996.html

 

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Trung Quốc: Cơ quan y tế làm giả kết quả xét nghiệm, virus lan rộng

Tại tỉnh Hà Bắc (Trung Quốc), một trong những khu vực mới bùng phát dịch nặng nề nhất, giới chức địa phương đã cáo buộc một cơ quan y tế làm sai lệch kết quả xét nghiệm virus corona và yêu cầu xét nghiệm lại.

Cơ quan y tế – phòng thí nghiệm y tế Tế Nam Hoa Tây, được giao nhiệm vụ xét nghiệm các cư dân ở quận Long Nghiêu. Trong số 310.000 mẫu quệt xét nghiệm, không có một kết quả dương tính nào được báo cáo. Sau đó, người ta phát hiện ra rằng cơ quan này thậm chí còn chưa kết thúc quá trình xét nghiệm.

Theo một bài viết trên Thời báo Hoàn cầu – một cơ quan ngôn luận của ĐCSTQ – vài ngày sau khi báo cáo không có trường hợp lây nhiễm nào trong số các mẫu thu thập được, “cơ quan này đã đưa ra một tuyên bố khác, khi tuyên bố rằng một bộ mẫu xét nghiệm đã cho kết quả dương tính. Quận ngay lập tức đã tiến hành một cuộc điều tra, sau đó xác nhận được hai trường hợp dương tính và một trường hợp không có triệu chứng vào Chủ nhật (17/1), đồng thời vạch trần báo cáo sai lệch của phòng thí nghiệm về các mẫu xét nghiệm họ đã nhận được. Cảnh sát đã tạm giữ người phụ trách cơ quan này. Để đối phó với vụ việc, Xu Qin – chủ tịch tỉnh Hà Bắc – đã ra lệnh kiểm tra lại toàn bộ các mẫu xét nghiệm axit nucleic do các cơ quan thực hiện”.

Việc người đứng đầu tỉnh ra lệnh kiểm tra lại toàn bộ kết quả đã làm dấy lên nghi ngờ rằng con số lây nhiễm thậm chí còn có thể tồi tệ hơn nhiều so với ba trường hợp được báo cáo công khai. Các kết quả giả được trình lên bởi một nhân viên phòng y tế không rõ danh tính (chỉ biết là có họ Di).

Theo các báo cáo, cơ quan này đã yêu cầu năm ngày để hoàn thành việc phân tích các mẫu quệt xét nghiệm. Tuy nhiên, các nhà chức trách đã thúc ép nhân viên ở đây cho ra kết quả sớm hơn. Dưới áp lực, nhân viên họ Di đã báo cáo kết quả sai để có đủ thời gian hoàn thành bản phân tích đầy đủ trước khi đến hạn kiểm tra của giới chức. Cảnh sát địa phương, đang điều tra vụ việc và đã tiến hành các “biện pháp bắt buộc hình sự” đối với anh Di.

Sau khi sự việc được đưa ra ánh sáng, phòng thí nghiệm y tế Tế Nam Hoa Tây đã bị buộc phải đình chỉ hoạt động xét nghiệm virus vô thời hạn. Công ty mẹ, Nucleus Gene, có 31 phòng thí nghiệm trên khắp Trung Quốc, và hoạt động xét nghiệm virus chiếm khoảng 70 đến 80% tổng doanh thu năm ngoái của hãng này. Li Tao, phó chủ tịch Nucleus Gene, đã gọi hành vi giả mạo của Di là một “sai lầm nghiệp dư”, và đổ lỗi cho anh vì đã không nghĩ đến bức tranh toàn cảnh. Ông cho rằng nếu anh Di hỏi ý kiến ​​cấp trên từ trước thì việc giả mạo đã không xảy ra.

Các quan chức Trung Quốc đang lợi dụng vụ việc để đổ lỗi cho các công ty tư nhân về sai sót trong quá trình xét nghiệm, sau đó yêu cầu chính phủ tăng cường giám sát đối với hoạt động của họ. Sau vụ việc, những hành vi đáng ngờ trong quá khứ của Tế Nam Hoa Tây cũng được đưa ra ánh sáng, bao gồm một sự cố xử lý chất thải y tế lây nhiễm sai quy trình trong những ngày đầu tiên bùng phát dịch.

Một báo cáo trên phương tiện truyền thông địa phương gợi ý rằng công ty này có thể đã bị biến thành con dê thế tội để chính quyền không phải chịu trách nhiệm về các vấn đề xảy ra trong quá trình xét nghiệm. Tuy nhiên, không có bằng chứng nào được phát hiện để hỗ trợ cho tuyên bố này.

Khi tin tức về việc làm giả kết quả xét nghiệm được tiết lộ trên mạng, nó đã thu hút sự chú ý rộng rãi của cư dân mạng Trung Quốc. Trên mạng xã hội Weibo, vấn đề này đã lọt vào danh sách tìm kiếm hàng đầu và nhận được 400 triệu lượt xem, kích hoạt 16.000 cuộc thảo luận.

Một số cư dân mạng cũng đặt nghi vấn về con số lây nhiễm gần đây do chính quyền Hà Bắc báo cáo. Từ ngày 12 – 15/1, tỉnh đã báo cáo 90 trường hợp nhiễm mới mỗi ngày. Mọi người thấy kỳ lạ là số ca nhiễm mới giống hệt nhau trong ba ngày liên tiếp.

Trong khi đó, các nhà khoa học WHO đến Trung Quốc điều tra dường như không đưa ra được thông tin quan trọng nào về nguồn gốc virus corona. Nhóm nghiên cứu hiện đang bị cách ly hai tuần và họ tổ chức các cuộc hội đàm từ xa với các đối tác Trung Quốc của họ.

Hoa Kỳ đã kêu gọi một cuộc điều tra trung thực và yêu cầu Bắc Kinh cho phép WHO phỏng vấn các nhân viên phòng thí nghiệm, người chăm sóc và bệnh nhân cũ ở Vũ Hán để tìm hiểu sâu vấn đề này. Ông Garrett Grigsby, người đứng đầu phái đoàn Hoa Kỳ, nói với Reuters: “Chúng tôi có nhiệm vụ nghiêm túc phải đảm bảo rằng cuộc điều tra quan trọng này là đáng tin cậy và được tiến hành một cách khách quan và minh bạch.

BDN

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Corona-Impfstoff-Deutschland will keinen Impstoff von WHO-Allianz Covax beziehen

Nach Frankreich will auch Deutschland keinen Corona-Impfstoff über die weltweiten Covax-Initiative unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beziehen.
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(Foto: picture alliance/dpa)

Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen in Berlin. Man unterstütze Covax sowie die Beteiligung der EU aber, vor allem was Finanzmittel, Expertise und die Bereitstellung von Produktionskapazitäten für Impfdosen angehe, hieß es aus mehreren Quellen. Die EU-Kommission soll nach diesen Informationen Covax mit 400 Millionen Euro aus dem EU-Entwicklungsetat unterstützen, damit Corona-Impfdosen für Entwicklungsländer eingekauft werden können. Offen sei noch die Frage, ob Deutschland aus nationalen Entwicklungshilfe-Mittel zusätzliches Geld für die Covax-Initiative beisteuert. Dies plant etwa Frankreich.

Als Grund dafür, dass man keinen Impfstoff über die WHO-Initiative einkaufen wolle, werden parallele Bemühungen über die EU-Kommission genannt. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte darauf verwiesen, dass sich Deutschland schon darüber weit mehr Impfdosen sichern werde als das Land Einwohner habe. Dies liege daran, dass man nicht wissen, welche Hersteller letztlich Erfolg bei der Entwicklung haben würden. „Ich gebe nachher gerne anderen Ländern auf der Welt etwas von den mit uns vertraglich geklärten Impfstoffen ab, wenn sich heraus stellt, dass wir mehr haben als wir brauchen“, sagte Spahn.

An Covax wollen sich bislang mehr als 170 Länder beteiligen. Die WHO hatte zur Teilnahme an der Initiative aufgerufen, um sicher zu stellen, dass auch ärmere Länder Zugang zu einem Impfstoff bekommen. Die Bundesregierung hatte ausdrücklich ihre Unterstützung zugesagt. Die USA nehmen nicht an der WHO-Initiative teil, sondern sichern sich im Alleingang Impfdosen bei Pharmafirmen. Spahn hatte betont, dass man den Einkauf in der EU dagegen als „Gemeinschaftsprojekt“ sehe.

Quelle: ntv.de, reuters

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Vietnam positioniert sich als Alternative zu China

Von: Mathias Peer

Die Coronakrise führt Unternehmen vor Augen, wie riskant es ist, Lieferketten von einzelnen Ländern abhängig zu machen. Dem kommunistischen Land könnte diese Entwicklung besonders nutzen.

Bangkok Dem Klebebandhersteller Tesa wird es in China zu eng. Spätestens in fünf Jahren dürfte das Werk in Suzhou an seine Kapazitätsgrenzen stoßen, erwartet die Beiersdorf-Tochter. Doch statt die Fabrik in Schanghais Nachbarstadt ein weiteres Mal auszubauen, setzt das Unternehmen aus Norderstedt lieber auf einen ganz neuen Standort: Im Norden Vietnams will Tesa ein 70.000 Quadratmeter großes Werk errichten, das 2023 mit der Produktion starten soll.

Die Entscheidung dafür fiel im Mai. „Dass Tesa in Zeiten von Corona eine Investition in Höhe von rund 55 Millionen Euro tätigt, ist ein starkes Signal der Anteilseigner für die Zukunft“, sagte Konzernchef Norman Goldberg.

Tesa ist mit der Entscheidung für Vietnam nicht allein. Das südostasiatische Land hat sich in den vergangenen Jahren zur gefragten Option für Unternehmen entwickelt, die ihr Produktionsnetz in Asien breiter aufstellen wollen. Die Coronakrise verstärkt den Trend: Produktionsausfälle nach Lockdowns haben den Managern von Lieferketten die Gefahr vor Augen geführt, sich zu sehr von einzelnen Ländern abhängig zu machen. Die Zuspitzung in der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China unterstreicht dies zusätzlich.

Die Länder der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean, zu der Vietnam gehört, sehen sich dabei in einer guten Position, von der Entwicklung zu profitieren. Während die Warenströme zwischen China auf der einen Seite und Europa und den USA auf der anderen Seite laut einer Analyse des Beratungsunternehmens BCG in den kommenden drei Jahren deutlich zurückgehen werden, rückt Südostasien zunehmend ins Zentrum der Globalisierung.

Das Handelsvolumen Südostasiens mit Europa und den USA wird demnach bis Ende 2023 um je mehr als 20 Milliarden Dollar wachsen. Der Warenverkehr zwischen Südostasien und China soll sogar um mehr als 40 Milliarden Dollar ansteigen, heißt es in der Ende Juli veröffentlichten Studie.

Höchste Wachstumsrate in Südostasien

Dem rund 100 Millionen Einwohner großen Vietnam werden besonders gute Aussichten eingeräumt, die Entwicklung für sich zu nutzen. Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds kann das Land in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von knapp drei Prozent rechnen – und steht damit so gut da wie kein anderes Land der Region. Weltweit dürfte die Wirtschaftsleistung nach Prognosen des IWF um drei Prozent schrumpfen. Die Regierung in Hanoi peilt sogar einen Zuwachs von mehr als fünf Prozent an – auch, weil das Land mithilfe eines entschlossenen Vorgehens der Behörden die Corona-Pandemie vergleichsweise gut unter Kontrolle brachte.

Trotz der Viruskrise gingen die neuen ausländischen Direktinvestitionen im ersten Halbjahr im Vergleich zu den besonders hohen Zuflüssen im Jahr 2019 nur leicht zurück. In Vietnams Sonderwirtschaftszonen, in denen sich ein großer Teil der ausländischen Investoren ansiedelt, wird der Platz für neue Fabriken zunehmend knapp. Im Süden des Landes – dem wirtschaftlichen Zentrum – stiegen die Quadratmeterpreise für Pachtverträge im zweiten Quartal um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt will die Lage entschärfen und verspricht, bis zum Ende des Jahres die Industrieflächen fast zu verdreifachen.

Ein Grund für das steigende Interesse ausländischer Investoren an Vietnam ist der 1.400 Seiten lange Freihandelsvertrag zwischen der EU und dem Land, der seit 1. August in Kraft ist. Es ist das umfassendste Handelsabkommen, das die Europäer jemals mit einem Schwellenland abgeschlossen haben. In den kommenden Jahren soll es schrittweise die Zölle auf 99 Prozent der gehandelten Waren abschaffen. In Südostasien hat ansonsten nur der Stadtstaat Singapur ein Freihandelsabkommen mit der EU.

Europäische Unternehmen, die in Asien produzieren wollen, können durch den Vertrag auf Kostenvorteile hoffen: „Wir sind sicher, dass Vietnam nicht nur als Investitionsstandort attraktiver wird, sondern nun auch beim Aufbau alternativer Lieferketten immens an Bedeutung gewinnen wird“, sagt Marko Walde, der die deutsche Auslandshandelskammer in Vietnam leitet.

Das Land öffnet sich nicht nur Richtung Europa für den Freihandel. Mit dem transpazifischen Handelspakt CPTPP ist Vietnam seit 2018 in einer Freihandelszone mit Ländern wie Japan, Kanada und Mexiko. Außerdem beteiligt sich Vietnam an den Verhandlungen über die regionale Freihandelszone RCEP, die auch China und Australien einschließen soll. Im Gespräch ist auch ein Freihandelsvertrag mit den USA.

Apple und Google setzen auf Vietnam

Vietnams Offenheit für die Globalisierung hat bereits zahlreiche große Konzerne in das kommunistisch regierte Land gelockt. Der iPhone-Hersteller Apple verlegte rund ein Drittel seiner Produktion kabelloser Kopfhörer von China nach Vietnam. Auch Google und Microsoft haben nach einem Bericht des japanischen Wirtschaftsmagazins „Nikkei Asian Review“ in diesem Jahr ihre Pläne beschleunigt, einen Teil ihrer Hardware-Produktion von China nach Vietnam zu verlegen. Für den Smartphone-Hersteller Samsung ist das Land, das lange primär für Schuh- und Textilproduktion bekannt war, schon seit Jahren der wichtigste Produktionsstandort. Mehr als die Hälfte der Telefone des koreanischen Herstellers entsteht in vietnamesischen Fabriken.

Die zunehmende Produktionsverlagerung internationaler Konzerne wirkt wie ein sich selbst verstärkender Effekt: Klebstoffspezialist Tesa begründet etwa seine Entscheidung für den Standort Vietnam auch damit, dass sich zuletzt zunehmend wichtige Kunden des Unternehmens aus der Elektronik- und Automobilindustrie in dem Land angesiedelt hätten.

„Vietnam profitiert zunehmend von den Skaleneffekten durch die hohen Direktinvestitionen der vergangenen Jahre“, sagt Le Anh Tuan, Forschungsleiter beim Investmentunternehmen Dragon Capital. Diese hätten die Wettbewerbsfähigkeit des Landes als Produktionsstandort weiter erhöht.

Er verweist aber auch auf Probleme: Die schlechte Infrastruktur des Landes habe ein schnelleres Wachstum der Fabriken lange ausgebremst. Aber: „Covid-19 hat die Regierung dazu gebracht, dem Infrastrukturausbau in ihrem Konjunkturprogramm Priorität zu geben“, sagt Tuan. Er glaubt, dass dies Vietnams Wachstumspotenzial im kommenden Jahrzehnt weiter erhöht.

Der Ökonom erwartet auch, dass Vietnams Erfolg im Umgang mit dem Coronavirus der Reputation des Landes bei ausländischen Investoren helfen wird: Bisher verzeichnete Vietnam weniger als 1.000 bestätigte Infektionen und weniger als zwei Dutzend Todesfälle. „Das Land hat seine Fähigkeit bewiesen, mit externen Risiken umzugehen und Stabilität zu bewahren“, sagt Tuan.

Quelle:

https://app.handelsblatt.com/politik/international/serie-coronomics-die-langfristfolgen-der-pandemie-vietnam-positioniert-sich-als-alternative-zu-china/26091830.html?fbclid=IwAR0KJJorpbc2EKwdy-fnFhg0a6HqGuDrWDIVQuJOSKWyoH-3sYRi1o01vWc&ticket=ST-8909228-gsRdvYziUGEdUCWogNIR-ap2

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TQ tăng cường ‚thâu tóm‘ doanh nghiệp Việt giữa Covid-19

Theo số liệu của Cục Đầu tư nước ngoài , chỉ trong hai tháng 4 và 5 năm 2020, giữa lúc bị ảnh hưởng đại dịch Covid-19 này, có đến hơn 130 lượt nhà đầu tư Trung Quốc rót vốn vào Việt Nam qua hình thức góp vốn, mua cổ phần (hay thường gọi là mua bán và sáp nhập – M&A) của doanh nghiệp trong nước.

Mỹ xem xét gỗ ván ép Việt Nam lẩn tránh thuế, chống bán phá giá trong đó có nghi ngờ các nhà sản xuất Trung Quốc
đã chuyển các phần của sản phẩm này sang Việt Nam để thực hiện việc lắp ráp và xuất sang Mỹ.

Như vậy, tính từ đầu năm đến nay lượng nhà đầu tư từ Trung Quốc thực hiện giao dịch rót vốn đầu tư qua hình thức M&A của doanh nghiệp Việt Nam lên đến 557 lượt với tổng vốn góp là hơn 230 triệu đô la Mỹ.

So với cùng kỳ năm ngoái, số lượt góp vốn, mua cổ phần của doanh nghiệp Trung Quốc của doanh nghiệp Việt Nam trong 4 tháng đầu năm nay tăng hơn 154 lượt giao dịch (tăng hơn 38%) với số tiền tăng thêm khoảng 65 triệu đô la.

Trong khi đó, trong cùng thời gian trên, nhà đầu tư Trung Quốc rót vốn đầu tư trực tiếp thực hiện các dự án đầu tư ở Việt Nam chỉ có 135 dự án, tức chỉ bằng khoảng 1/4 lượt giao dịch qua hình thức đầu tư M&A.

Điều này chứng tỏ nhà đầu tư nước láng giềng ở phía Bắc của Việt Nam hiện nay „chuộng“ tham gia góp vốn và mua cổ phần của doanh nghiệp Việt Nam hơn là đầu tư theo hình thức trực tiếp (FDI).

Với số lượng giao dịch lớn trên nhưng số vốn đầu tư không nhiều chứng tỏ nhà đầu tư Trung Quốc chủ yếu rót vốn vào các doanh nghiệp có quy mô nhỏ và vừa ở trong nước.

Giới quan sát và tư vấn đầu tư nước ngoài không lấy làm ngạc nhiên về hiện tượng nhà đầu tư Trung Quốc gia tăng thâu tóm doanh nghiệp Việt Nam giữa tâm dịch bệnh này.

Theo các chuyên gia, sản xuất kinh doanh bị đình trệ do tác động của đại dịch Covid-19, dẫn đến nguy cơ doanh nghiệp Việt Nam bị các nhà đầu tư nước ngoài, trong đó đáng chú ý là nhà đầu tư Trung Quốc đưa vào tầm ngắm thâu tóm nhiều hơn là khó tránh khỏi.

Nguy cơ bị thiệt hại lớn hơn

Luật sư Trương Thanh Đức, Công ty Luật Basico, cho rằng nhiều cổ phiếu doanh nghiệp trong nước trên thị trường chứng khoán giữa đại dịch Covid-19 bị rớt xuống thê thảm khiến nhà đầu tư ngoại có tiềm lực tài chính mạnh và có nhiều kinh nghiệm trên thương trường sẽ nhanh chân thâu tóm.

Đáng chú ý, doanh nghiệp Trung Quốc trong hơn hai năm qua đã gia tăng đẩy mạnh đầu tư vào Việt Nam thì trong tình hình dịch bệnh này, khó khăn của doanh nghiệp trong nước sẽ là cơ hội cho các nhà đầu tư nước này đẩy nhanh cơ hội thâu tóm, ông Đức nhận định.

Do đó, trong bối cảnh hiện nay, theo ông Đức không còn dừng lại là nguy cơ các doanh nghiệp trong nước bị nhà đầu tư nước ngoài thâu tóm nữa mà là đã bị rồi.

Cũng theo ông Đức, trong thời gian chưa diễn ra dịch bệnh đã có tình trạng các doanh nghiệp trong nước cũng đã liên hệ Basico nhờ tư vấn hoặc hỗ trợ các thủ tục để bán cổ phần hoặc chuyển doanh nghiệp của mình cho các nhà đầu tư Trung Quốc.

Do đó, ông Đức cho rằng số liệu trên của Cục Đầu tư nước ngoài chỉ là con số bề nổi và khả năng lượt „thâu tóm“ của nhà đầu tư Trung Quốc sẽ nhiều hơn nếu tính cả hình thức đầu tư dạng „núp bóng“.

Trên thực tế đã có tình trạng doanh nghiệp, cá nhân người Trung Quốc „núp bóng“ người Việt mua bán bất động sản tại các khu vực ven biển để chuyển mục đích sử dụng sang đất thương mại, dịch vụ hoặc thuê diện tích đất dọc ven biển, „thâu tóm“ các vị trí đất đẹp, trung tâm…

Bên cạnh là nước láng giềng và có chi phí thấp, văn hóa đầu tư kinh doanh của doanh nghiệp Việt Nam và Trung Quốc cũng gần giống nhau thì cơ hội phát triển ở một thị trường trong nước với gần 100 triệu dân cũng được xem là khá lớn cho nhà đầu tư Trung Quốc.

Một số nhà đầu tư Trung Quốc còn nhìn thấy điểm yếu của một số đối tác Việt Nam là kinh doanh theo kinh nghiệm, thiếu hiểu biết về kinh doanh và quản trị nên chủ trương góp vốn đầu tư với mục tiêu lợi dụng để trục lợi, thậm chí là chi phối đối tác Việt Nam.

Theo các chuyên gia, các doanh nghiệp Trung Quốc tập trung đầu tư vào những lĩnh vực mà họ có lợi thế khi tiếp cận thị trường Việt Nam do sự gần gũi về văn hóa và tập quán tiêu dùng của hai nước mà những lĩnh vực này thường không đòi hỏi đầu tư vốn lớn. Đó có thể là từ cung cấp dịch vụ và đến sản xuất nhiều mặt hàng khác nhau…

Tuy nhiên, lo lắng của giới phân tích không chỉ dừng lại các doanh nghiệp Việt Nam bị thâu tóm mà nó còn ảnh hưởng đến cả ngành, lĩnh vực kinh doanh ở Việt Nam khi doanh nghiệp Trung Quốc thâu tóm.

Bởi lẽ theo các chuyên gia, việc các nhà đầu tư Trung Quốc thâu tóm doanh nghiệp Việt Nam có khả năng họ sẽ không rót vốn mở rộng đầu tư, sản xuất mà sẽ nhập hàng Trung Quốc về gắn mác hàng Việt để xuất khẩu.

Đáng chú ý hơn nữa, giữa thương chiến Mỹ – Trung, hàng hóa Trung Quốc xuất qua Mỹ gặp khó khăn, không loại trừ các doanh nghiệp Trung Quốc cũng chọn Việt Nam là nơi trung chuyển để „sơ chế“ hàng hóa trước khi xuất khẩu sang Mỹ nhằm lẩn tránh thuế.

Điều này không chỉ đẩy các doanh nghiệp sản xuất Việt Nam đến chỗ khó khăn hay phá sản, mà còn tiềm ẩn nguy cơ hàng Việt Nam bị áp thuế trừng phạt với mức cao từ các quốc gia nhập khẩu trong đó có Mỹ và các nước châu Âu…

Theo Luật sư Trương Thanh Đức, nếu dịch bệnh kéo dài thì khả năng „rơi rụng“ hoặc bị thâu tóm của doanh nghiệp trong nước sẽ là rất cao. Ông Đức dự báo khi dịch Covid-19 đi qua, khả năng giao dịch M&A ở thị trường trong nước sẽ tăng cao đáng kể và đây là cơ hội cho nhiều nhà đầu tư ngoại, trong đó đáng chú ý là nhà đầu tư Trung Quốc.

Thay vì phải đăng ký thành lập một doanh nghiệp mới với nhiều thủ tục, thì thâu tóm một doanh nghiệp có sẵn không chỉ tiết kiệm được thời gian mà còn tận dụng được cơ sở khách hàng, chuỗi cung ứng, nguồn nhân lực đã quen thuộc, thấu hiểu đặc tính thị trường, cũng như các nền tảng cơ sở pháp lý.

Trên thực tế không chỉ ở Việt Nam mà giữa đại dịch Covid-19 này, các nhà đầu tư Trung Quốc cũng đang tăng cường mở rộng thâu tóm doanh nghiệp ở các nước khác trong đó có cả Ấn Độ. Ấn Độ và một số quốc gia khác cũng đã có biện pháp để kiểm soát việc thâu tóm của nhà đầu tư Trung Quốc.

Do đó, giới phân tích cho rằng ở thị trường trong nước cũng cần có chính sách thu hút đầu tư hiệu quả, bổ sung những quy định pháp luật chưa chặt chẽ hoặc còn có khoảng trống chưa quy định để tạo ra hành lang pháp lý hợp lý cho đầu tư và kinh doanh, qua đó, vừa thu hút đầu tư, tạo môi trường kinh doanh thuận lợi, vừa đảm bảo phát triển kinh tế xã hội.

BDN

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Wer vom Corona-Konjunkturpaket profitiert

Die Spitzen der großen Koalition haben am Mittwochabend ein 130 Milliarden Euro umfassendes Konjunkturpaket beschlossen. Fast 21 Stunden wurde verhandelt. Doch wer bekommt jetzt welche Unterstützung?

Ein riesiges Konjunkturpaket haben die Spitzen der großen Koalition nach zweitägigen Verhandlungen beschlossen. Damit soll die Wirtschaft wieder angekurbelt werden, die in der Corona-Pandemie in eine schwere Rezession gerutscht ist.

„Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen“, sagte Vizekanzler Olaf Scholz am Mittwochabend. Doch wer profitiert von den Milliarden?

Verbraucher

Überraschend einigten sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD auf eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer. Damit soll der Binnenkonsum gestärkt werden. Das kostet rund 20 Milliarden Euro. Konkret soll vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent, der ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden. Der ermäßigte Satz gilt für Waren des täglichen Bedarfs, etwa für Lebensmittel.

Familien und Kitas

Familien bekommen mehr Geld. Geplant ist ein einmaliger Kinderbonus von 300 Euro pro Kind für jedes kindergeldberechtigte Kind. Der Bonus muss versteuert werden, er wird aber nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Für Erweiterungen, Umbauten oder Neubauten von Kitas und Krippen soll es eine Milliarde Euro zusätzlich geben – auch, um die Hygienesituation zu verbessern.

Autofahrer und Autobranche

Die Große Koalition hat sich gegen eine Kaufprämie für abgasarme Benziner und Dieselautos entschieden – Pläne dafür waren heftig umstritten. Die SPD-Spitze war dagegen. Die Nachfrage nach Benzinern und Dieselautos solle mit der niedrigeren Mehrwertsteuer angekurbelt werden, wie CSU-Chef Markus Söder deutlich machte.

Die Spitzen von Union und SPD beschlossen allerdings deutlich höhere Prämien für Elektroautos. Die Förderung des Bundes für die bestehende „Umweltprämie“ soll befristet bis Ende 2021 für E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40 000 Euro von 3000 auf 6000 Euro steigen. Dazu kommt eine Förderung der Hersteller.

Die Koalition plant außerdem, zusätzlich 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Ladenetzes für E-Autos zu stecken sowie für die Förderung von Forschung und Entwicklung etwa bei der Batteriezellfertigung. Für Zukunftsinvestitionen der Hersteller und der Zulieferindustrie soll für die Jahre 2020 und 2021 ein „Bonus-Programm“ in Höhe von zwei Milliarden Euro aufgelegt werden. Die Autobranche befindet sich in einem schwierigen Umbruch hin zu alternativen Antrieben, dazu kommt der digitale Wandel.

Stromkunden

Bürger und Unternehmen sollen bei den hohen Stromkosten entlastet werden. Dafür soll die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom-Anlagen ab 2021 durch Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden. Die Umlage droht vor dem Hintergrund der Corona-Krise stark anzusteigen. Sie soll nun 2021 bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde liegen und 2022 bei 6 Cent – derzeit liegt die Umlage, die Bürger über die Stromrechnung bezahlen, bei 6,76 Cent. Ohne Gegensteuern dürfte sie Experten zufolge im kommenden Jahr aber deutlich höher liegen.

Bahn und Nahverkehr

Die Deutsche Bahn bekommt wegen Einnahmeausfällen in der Corona-Krise milliardenschwere Finanzhilfen. Der Bund will dem bundeseigenen Konzern weiteres Eigenkapital in Höhe von fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Geplant sind außerdem Hilfen von 2,5 Milliarden Euro für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV).

Kommunen

Den Kommunen drohen hohe Steuerausfälle, weil vor allem die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle einbricht. Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen sollen nun von Bund und Ländern zusammen ausgeglichen werden. Der Bund will knapp sechs Milliarden Euro übernehmen.

Ziel: Die Kommunen sollen handlungsfähig bleiben und weiter investieren können – dies ist wichtig etwa für die Bauwirtschaft und das Handwerk. Eine Übernahme von Altschulden durch den Bund soll es nicht geben, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) scheiterte mit Plänen dazu am Widerstand der Union.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Infolge der Corona-Krise steigen die Ausgaben in allen Sozialversicherungen. Um eine Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, plant die Koalition eine „Sozialgarantie 2021“. Die Sozialversicherungsbeiträge sollen bei maximal 40 Prozent stabilisiert werden, durch milliardenschwere Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Dies soll die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer schützen und Arbeitgebern Verlässlichkeit bringen.

Firmen

Besonders belastete Branchen und Betriebe bekommen eine zusätzlicheUnterstützung in Milliardenhöhe. Geplant sind „Überbrückungshilfen“ im Umfang von maximal 25 Milliarden Euro. Ziel ist es, eine Pleitewelle bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verhindern, deren Umsätze weggebrochen sind. Die Überbrückungshilfe soll für die Monate Juni bis August gewährt werden.

Sie soll gelten für Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe, Clubs und Bars, Reisebüros, Schausteller, aber auch Profisportvereine der unteren Ligen. Erstattet werden sollen fixe Betriebskosten bis zu einem Betrag von 150.000 Euro für drei Monate. Geplant ist auch ein Programm zur Milderung der Corona-Auswirkungen im Kulturbereich, und zwar in Höhe von einer Milliarde Euro.

Geplant sind daneben steuerliche Entlastungen für Firmen. So wird der sogenannte steuerliche Verlustrücktrag erweitert. Betriebe können damit aktuelle krisenbedingte Verluste schon im laufenden Jahr mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen – das soll die Liquidität stärken. Damit Unternehmen mehr investieren, will die Koalition außerdem Abschreibungsregeln verbessern. Außerdem solle das Körperschaftsteuerrecht modernisiert werden.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article208887997/Corona-Konjunkturpaket-Wer-von-den-Milliarden-Hilfen-profitiert.html

 

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